Mit anderen Worten: Links vom 26.06.2014

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Meine Damen und Herren, wie Sie sehen, ist das mit der Writing Class eher nicht so wirklich vorangegangen. Das lag vor allem daran, dass ich erst im Urlaub war und sodann über eine Woche mit Magen-Darm-Mist darniederlag. Ob ich die Aufgaben oder Teile davon noch nachholen mag, kann ich aktuell nicht sagen, denn nun hänge ich wieder im Bürokreislauf aus Müdigkeit, Arbeit und dem Bedürfnis, die Menschheit zu vernichten, fest, Sie kennen das vielleicht.

Deswegen gibt es heute wenigstens wieder ein paar Links.

Das Projekt Was machen die da? von Isabel Bogdan und Maximilian Buddenbohm ist vermutlich schon den meisten von euch bekannt, aber es schadet ja nicht, nochmal drauf hinzuweisen. Jede Woche, um genau zu sein, immer am Dienstag, wird da vorgestellt, was Leute so machen. Beruflich oder als Hobby. Diese Woche geht es zum Beispiel ums Marathonlaufen auf Helgoland, sehr schön und leider auch ein bisschen traurig war auch der Artikel über den Mann, der Vögel zählt. Aber da das hier ja ein Schreibblog ist, verlinke ich natürlich hauptsächlich den Artikel über Saša Stanišić, der mit seinem Roman „Vor dem Fest“, der über die Arbeit an dem Projekt und das Schreiben an sich erzählt. Sehr schönes Portrait. Gelesen habe ich den Roman leider noch nicht, hab ich allerdings noch vor. Wenn schon mal jemand, der früher (auch) für DSA geschrieben hat, den Deutschen Buchpreis gewinnt!

Apropos Isabel Bogdan: Diese hat sich eine Kekspackung angeschaut und selbige auseinandergenommen. Nicht im wörtlichen Sinne, es geht vielmehr um die völlig irreführenden Logos. Sehr lesenswerter Artikel.

Auch ums Essen geht es in dieser Geschichte von Rocknroulette, die erzählt, wie ein Schnitzel für die Ehe ihrer Großeltern sorgte. In diesem Zusammenhang habe ich bereits versprochen, die Geschichte von meinem Großonkel und der Bratwurst zu erzählen, was ich gelobe, bald auch zu tun.

Außerdem ist es an der Zeit, mal auf eins meiner Lieblingsblogs zu verlinken, nämlich den Kiezneurotiker, den König des Rage-Bloggens, der sich in unfassbar virtuoser Weise über die großen und kleinen Fails seiner Umgebung, der aktuellen Politik oder der Menschheit an sich aufregt. Weil ich mich nicht entscheiden kann, was ich verlinken soll, nehm ich einfach mal diesen Eintrag über Lübecker Marzipan. Weil ich seit Stunden über den 2. Absatz kichern muss. Aber man kann auch einfach das restliche Blog lesen, es lohnt sich.

So – und zum Schluss noch ein bisschen unverschämte Eigenwerbung, denn während ich hier seit Wochen nix gepostet habe, habe ich für mein anderes Blog einen Beitrag über meinen Prag-Urlaub geschrieben, der etwa so lang ist wie die Moldau breit. Wem das zu viel ist, der kann sich ja wenigstens die lustigen Bilder von Vögeln, Dämonenbeschwörungen und Essen angucken.